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2017-01-07

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Zeittabelle lokale Netzwerke, TCP/IP und UNIX, wie mit Sputnik alles begann: [sputnik.wav]

1957 Der Satellit Sputnik wird von der UDSSR ins All befördert und löst in den USA den sogenannten "Sputnik-Schock" aus. Die USA gründen daraufhin die "ARPA" ("Advanced Research Project Agency").
1960 Studien und Forschungsarbeiten zu Paktenetzen, die LAN-tauglich sind
1962 TCPIP: Erste Ideen zur Paketschaltung reifen.
1969 Das Amerikanische Departmanet of Defense ("DoD") gründet eine eigene "Netzwerk-Abteilung" in der ARPA, diese beginnt mit dem Aufbau des ARPANET. Initial waren vier Super-Computer in den USA im ARPANET zusammengebunden. Unix Version 1 wird von Ken Thompson in den Bell Laboratories (einer Forschungs- organisation von AT&T) entwickelt. Diese erste Version lief auf einer PDP­7 und war zuerst in Assembler, danach in der Sprache B (entwickelt von Thompson selbst) geschrieben
1971 15 Knoten sind im ARPANET verbunden, als Protokoll wird das "Network Control Protocol" ("NCP") verwendet.
1973 Beginn der Idee eines universellen "Ethernet". Vater des Ethernet ist Robert Metcalfe (Xerox). Einige Vorläufer/Prototypen waren bereits gebaut worden, Ethernet entstand aus den Verbesserungen, die in diesen Tests herausgefunden wurden.
TCPIP: EMail kommt zum ersten Mal zum Einsatz. Ursprünglich wurde EMail für die Kommunikation der Leute, die mit dem Netz zusammenarbeiteten, konzipiert.
Robert Kahn und Vint Cerf (heute die "Väter des Internet" genannt) beginnen mit dem Umbau von NCP auf einen neuen, offenen Standard, der später TCP/IP genannt werden wird.
UNIX Version 5 wurde 1973 von Thompson und Dennis Ritchie bereits in C implementiert und lief auf einer PDP­11.
1974 Ethernet wird erfunden.
Ein Forschungsprogramm, "Internetting Project" genannt, wird ins Leben gerufen und das Netzwerksystem, das sich daraus entwickelte wurde später als das "Internet" bekannt. Das Protokollsystem, das zugrunde liegt, ist TCP/IP.

IBM definiert die "Systems Network Architecture", "SNA". SNA ist ein umfassendes hierachisches Netzwerksystem, das ursprünglich für Großrechner und "dumme" Terminals entwickelt wurde und später mit "peer-to-peer" Fähigkeiten erweitert wurde.
1976 Die CCITT definiert X.25 vulgo Datex-P, ein paketschaltendes WAN. Ethernet wird patentiert.
TCPIP: "Unix to Unix Copy" ("UUCP") ist das Transportmedium in den internationalen Netzen. Es ist ein Weitergabedienst für Dateien und Mails, kann aber auf Remote Rechnern auch Batch-Programme ausführen.
Mit Version 6 entsteht die erste UNIX Version, die weitere Verbreitung findet. Diese Version wurde als erste auf eine nicht­PDP Maschine portiert, auf eine Interdata 8/32 (1977). Der Source­ Code von Version 6 wurde allgemein verfügbar gemacht, vor allem Universitäten nutzten diese Möglichkeit.
1978 Unix Version 7 ist die letzte UNIX Version, die noch einen ziemlich einheitlichen Standard darstellte, und die Basis so ziemlich aller heute verfügbaren UNIX­Derivate ist, lief auf PDP11, Interdata 8/32 und VAX (als UNIX/32V) Nach Version 7 spaltete sich die Entwicklung von UNIX in drei Hauptrichtungen auf:

  • Forschungsgruppen der Bell Laboratories stellten den externen Vertrieb von UNIX ein und betrieben UNIX nur mehr als Forschungsprojekt. Sie befreiten sich damit vom Zwang eines kommerziellen Software­Vertreibers, kompatibel zu Vorgängerversionen bleiben zu müssen.
  • AT&T gründete für die Entwicklung kommerziell zu vertreibender UNIX Versionen die UNIX Support Group (USG), die später in das UNIX System Development Laboratory (USDL) und die AT&T Information Systems (ATTIS) überging.
  • Die dritte Hauptrichtung der Entwicklung von UNIX sind die Berkeley Software Distributions (BSD) der University of California at Berkeley.
  • 1979 Ethernet wird zum ersten Mal implementiert eigentlicher Beginn der Geschichte der LANs 3BSD ist von Version 7 abgeleitet, beinhaltet jedoch bereits virtuelle Speicherverwaltung und Demand Paging.
    1980 Beginn des IEEE 802 4.1BSD führte eine neue Shell (C­shell), terminalunabhängige Bildschirmtreiber und den Full­Screen Editor vi ein.
    1981 Token Ring wird erfunden
    1982 TCP/IP wird im ARPANET zum Standard, nachdem es ab 1980 Standard-Protokoll im militärischen Bereich wurde.
    In Europa wird das EUnet gegründet, das Europäische Unix Netzwerk. Damit kommt EMail auch nach Europa.
    System III ist die erste Version, die von USG vertrieben wird. System III war hauptsächlich von Version 7 abgeleitet; es beinhaltete aber bereits das Source Code Control System (SCCS ) und Accounting Routinen.
    1983 System V wird seit 1983 vertrieben und beinhaltet ein verbessertes Filesystem und einen verbesserten Terminaltreiber.
    Version 8
    4.2BSD beinhaltet ein schnelleres Filesystem, Interprozeßkommunikation über Sockets und TCP/IP, Remote Command Execution und Symbolic Links.
    1984 Das OSI 7 Schichten Modell wird erfunden
    245 Knoten im ARPANET.
    Umstieg im ARPANET von NCP auf TCP/IP.
    Aufgrund der ständig wachsenden Domains Einführung von DNS. Damit wurde die Verteilung der Last auf mehrere Rechenr möglich (hatte bislang ein einziger Rechner übernommen).
    System V, Release 2 wurde 1984 eingeführt und beinhaltet bereits Paging und Shared Memory
    1985 IEEE definiert die Normen 802.3 (aufbauend auf Ethernet) und 802.5 (aufbauend auf Token Ring)
    TCPIP: Symbolics.com wurde die erste registrierte Domain und wurde am 15. März zugewiesen.
    1986 Erweiterung des 802.3 auf Telefonverkabelung
    Start des NSFNET ("National Science Foundation Network") Beginn der Entmilitarisierung des ARPANET. Die NSFNET-Infrastruktur ist auch heute noch ein wichtiger Teil des Internet-Backbones.
    Das Exponentielles Wachstum des Internets beginnt.
    4.3BSD unterscheidet sich von seinem Vorgänger nicht so sehr in der Benutzerschnittstelle als in internen Änderungen.
    4.3BSD unterstützt TCP/IP subnets und routing. Einige Fehler in der Behandlung von symbolic links und der TCP/IP Implementierung wurden behoben.
    1987 System V, Release 3 wird seit 1987 vertrieben. Erstmals in einem UNIX System wurden Streams eingeführt.
    Version 9
    Im Jänner 1987 begann Andrew S. Tanenbaum mit der Entwicklung des nicht­kommerziellen UNIX Betriebsystem MINIX. MINIX wurde komplett neu geschrieben und enthält somit keine einzige Zeile vom original AT&T Quellcode
    1988 Der berühmte Internet-Wurm greift um sich und bringt das Netz in weiten Teilen zum Stillstand.
    Entwicklung des Internet Relay Chat (IRC).
    Der damalige US-Senator Al Gore liest den NSF-Bericht "Towards a National Research Network" und beginnt mit dem Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzwerken, welche den Grundstein für einen späteren Daten-Superhighway legten.
    1989 System V, Release 4 ist die aktuelle Version von System V (1989) [AT&89].
    Diese Version beinhaltet das Remote File System (RFS) von AT&T, das Network File System (NFS) von Sun, das TCP/IP Kommunikationsprotokoll, Sockets aus den BSD UNIX Systemen, den Remote Procedure Call (RPC) Mechanismus und die External Data Representation (XDR) von Sun und Open Look (basierend auf dem X Windows System und NFS von Sun) als Benutzerschnittstelle.
    1990 FDDI
    ARPANET wird vollständig durch das NSFNET ersetzt, das Internet in seiner heutigen kommerziellen Form beginnt. Es wird nach wie vor nur von den Universitäten und Forschungseinrichtungen und einigen Enthusiasten verwendet.
    Ca 100.000 Knoten sind im Netz.
    Österreich wird an das NSFNET angeschlossen.
    Tim Berners-Lee - er gilt allgemein als Erfinder des "World Wide Web" oder kurz "Web" – schreibt den ersten Web-Browser. Dieser hat mit den heutigen allerdings nur die Funktionsprinzipien gemeinsam.
    1991 Gopher, der Vorläufer des WWW, wird erfunden. Ca 600.000 Knoten im Netz. NSFNET gibt das Internet, das bisher nur für Universitäten und Forschungseinrichtungen gedacht war, für den kommerziellen Bereich "frei". 1991 entschloß sich Linus Torvalds, ein junger Student an der Universität von Helsinki in Finnland, ausgehend von Minix, ein eigenes UNIX Betriebsystem zu entwickeln. Am 5. Oktober 1991 wurde die erste Version von Linux öffentlich freigegeben (Kernel Version 0.02).
    1992 DQDB
    Jean Armour Polly prägte den Begriff "Surfen im Internet".
    1993 ATM
    Das InterNIC wird gegründet und übernimmt die administrativen Aufgaben im Internet zentralisiert. "Mosaic X", der erste Web Browser, wird von Marc Andreesen (am National Center for Supercomputing Applications) erfunden. Mosaic kann Grafiken direkt in die Texte einbetten. Andreesen ist später Mitbegründer von Netscape, das die nicht-kommerziellen Mosaic-Systeme erweitert und auf viele Plattformen portiert.
    Ende 1993 gibt es ca 600 WebSites.
    1994 Eigentlicher Beginn des WWW wie man es heute kennt (HTTP/HTML).
    Ca 3 Mio Knoten im Netz.
    Netscape ist als eine der ersten Softwareprodukte im Internet gratis downloadbar.
    Weiterentwicklung von Linux bis schließlich die Kernel Version 1.0 fertiggestellt wird.
    1995 100 Mbps Ethernet
    Das Federal Networking Council (FNC) beschließt, dass der folgende Text unserer Definition des Wortes "Internet" entspricht. "Internet" bezieht sich auf das globale Informationssystem, das (I.) logisch durch einen weltweit einzigartigen Adressraum basierend auf das Internet Protokoll (IP) oder dessen folgenden Erweiterungen/Follow-Ons vernetzt ist; (II.) es ermöglicht Datenübertragungen durch die Verwendung des Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP) oder dessen folgenden Erweiterungen/Follow-Ons und/oder anderer IP-kompatibler Protokolle zu unterstützen; und (III.) entweder für öffentliche oder private Zwecke auf hoher Ebene Dienste basierend auf hier beschriebener Datenübertragung und diesbezüglicher Infrastruktur zur Verfügung stellt, verwendet oder zugänglich macht.
    Wichtige eigene Netzbetreiber steigen als "ISPs" in das Internet ein: AOL, CompuServe, Prodigy.
    1996 Mehr als 100.000 WebSites online.
    1998 1.000 Mbps Ethernet
    Mehr als 3,7 Mio WebSites online. Mehr als 150 Mio Internet-Benutzer.
    1999 Mehr als 10 Mio. WebSites online. 250-300 Mio Internet-Benutzer die Zahl ist nicht mehr exakt feststellbar. Linux version 2.2.16 (root@area23)
    (gcc version 2.95.2 19991024 (release)) #2
    199x Dezentralisierung der Domainname-Vergabe
    2001
    Heute
    10.000 Mbps Ethernet
    Kommerzielles WWW. Das WWW ist das Aushängeschild des Internet. Aber das eMail ist die eigentliche "Killer-Application", die jedes kommerziell erfolgreiche System benötigt.
    Einige statistische Daten:

    • Muttersprachen der Internet-Benutzer: Englisch 51%, Deutsch 7%, Japanisch 7%, dann folgen Spanisch, Chinesisch und Französisch.
    • Sprachen in den WebSites: 87% Englisch
    • Geschätzte 1 Billion(!) Dokumente im Internet verfügbar.
    • 18 Mio registrierte Domains (DNS), 9.5 Mio davon sind ".com"s. USA haben dei größte Anzahl an registrierten Domains, Deutschland ist auf Platz drei mit über einer Mio, Österreich unter den "Top Ten" mit 100.000.
    • Das Internet Software Consortium nimmt zweimal im Jahr eine Zählung der Host-Computer vor, und im Januar 2000 schätzte man 72,4 Millionen in der DNS eingetragene Hosts.
    • Messaging Online schätzt, dass es Ende 1999 569 Millionen EMail-Accounts gab, um 83% mehr als im Jahr zuvor. Jedoch benutzen nur 5 % der Beschäftigten und 6 % der Haushalte EMail.
    • Ca 200.000 aktuelle aktive NewsGroups.



















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