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2014-01-10

Österreicher und innen vertrauen eher der Staatlichkeit

Österreicher misstrauen privaten Vorsorgemodellen
Die Mehrheit der Österreicher verlässt sich auf die staatliche Rente.

Der Grund dafür ist einfach, es gibt keine echte private Versorge in Österreich, denn auch alle möglichen privaten Anlage und Ansparformen sind staatlich gefördert.
Dort wo der Staat nicht fördert, ist jeder Österreicher und jede Österreicherin von Grund auf äußerst misstrauisch.
Nürnberger: Ihr Geschenk vom Staat: staatliche Prämienförderung.
Zwischen 4,25% - 6,75% Ihrer Prämie werden vom Staat gefördert! 
Raiffeisen Bausparen ist durch attraktive Zinsen, die staatliche Bausparprämie und hohe Sicherheit eine der beliebtesten Sparformen.
Generell ist das staatliche auch in anderen Bereichen sehr wichtig und das "nicht vorhanden sein" der Staatlichkeit ist in Österreich ein Zeichen, dass etwas sehr windig oder sogar vielleicht wenig legal läuft:
Natürlich soll das nicht heißen, dass wenn etwas im staatlichen Bereich läuft, es immer korrekt und ohne Korruption so passiert, aber die gewohnte Form und das gewohnte Ausmaß der möglichen Korruption sind bekannt und halten sich in gewissen Grenzen. 
Das wirkt scheinbar sehr beruhigend (da bekannt) auf die Seele der Ö Töchter Söhne!

Auch Ökonomen sehen staatlichen Konsum der Volkswirtschaft als wichtigen Konjunkturmotor:
Nachdem die österreichische Volkswirtschaft im zweiten Halbjahr 2012 sowie im ersten Halbjahr 2013 so gut wie nicht vom Fleck gekommen ist, setzte im dritten Quartal 2013 eine zaghafte Konjunkturbelebung ein. Erstmals seit Anfang 2012 steuerten dabei Bruttoanlageinvestitionen, privater und vor allem staatlicher Konsum einen höheren Beitrag zum BIP-Wachstum pro Quartal bei als der Außenhandel, der zuvor als maßgebliche Wachstumsstütze fungierte.

2014-01-08

Ein liberaler Ansatz zur besseren Diskussion im Schulsystem

Quelle: http://derstandard.at/plink/1388650278816/35204302

In der Diskussion um das derzeitige Bildungssystem kämpfen 2 Ideologen:
Gesamtschul-Befürworter und Gesamtschul-Gegner

Beide liegen komplett falsch, weil es hier nur um ständisches ideologisches Gezänke geht und nicht um eine Differenzierung nach Fähigkeiten, Fertigkeiten und Talenten.

Titus Petronius
Echt ? Man braucht eine demokratische Legitimierung bevor man am Schulsystem herumpfuschen darf ? So ein Pech aber auch.

medienskeptiker
definieren Sie mal "demokratische Legitimierung" !!!

Heinrich.Elsigan
Da sieht man den Vorteil der Privatwirtschaft im gegensatz zur Staatswirtschaft! Wenn ich eine integrative Privatschule mache und dort sind TOP Lehrer und die Performance und Output ist exzellent und die ist für alle leistbar,
dann wird sich die von alleine am Markt durchsetzen.
Ich brauch nicht Rücksicht auf Bünde, politische Machtverhältnisse, etc. nehmen.

Es kann sein, dass sich das Konzept in manchen Regionen besser durchsetzt als in anderen, rein der Markt bestimmt den Erfolg oder Misserfolg.
Die Direktor_innen können sich Lehrer_innen aussuchen, die in ihr Konzept passen, Mitarbeiter sind einfach motivierter, wenn sie genau in dieses Konzept passen.
Ist ja auch bei anderen Firmen so: Manche Mitarbeiter wollen lieber sehr starre fixe Zeiten, andere brauchen mehr Flexibilität.
Der flexible bringt in flexiblen Rahmenbedingungen die beste Leistung und der starre bringt in den starren Rahmenbedingungen die beste Leistung.

Do you agree with this?

sekir
Sie verwechseln Objekt und Subjekt. Es geht nicht darum, dass sich eine oder wenige Schulen am Markt durchsetzen.
Bildung ist kein Geschäftsmodell

Heinrich.Elsigan
Es muss ja nicht gewinnorientiert sein, aber es muss ich trotzdem durchsetzen.
Angenommen ich habe 2 NGOs, die für Arme was machen.
Die einen haben vernünftige Gehälter und machen sehr viel für Arme und die anderen haben sehr hohe Gehälter und der Output für Arme passt nicht.
Ich will, dass sich dann erstere durchsetzt!

Wenn ich verschiedene Schultypen habe, einen für Sprachen, einen für eher Handwerk/Technik, einen für IT, einen für Naturwissenschaften ... dann werden sich im sprachlichen Schultyp die sprachlich begabten sammeln (das können Migranten und Österreicher sein) und im handwerklichen/technischen sammeln sich die handwerk/technik begabten (weil, nicht jeder zweisprachige Migrant ist auch immer für sprachen am besten begabt), u.s.w.

Was ist daran schlecht?

Jetzt kanns auch sein, dass in Tirol es regional bedingt, mehr technische, landwirtschaftliche, sportliche Talente gibt, weil es regional kulturell bedingt ist.
In Wien gibts vielleicht mehr sprachliche Talente und dort wird sich eher mehr der eine Typ durchsetzen und da der andere, obwohl es für die sprachlichen Tiroler halt auch, aber weniger Schulen dort gibt!

Zentralmatura und zentrale mittlere Reife sind dann die Qualitätsstandards
ich brauch überall Qualitätsstandards auch im KFZ Bereich,
wurscht ob Porsche oder Fiat.
Je mehr verschiedene Schultypen es gibt, desto besser können Eltern und Kinder auch wählen, welches Konzept für sie am besten geeignet ist.
Mindestanforderungen, die alle gemeinsam leisten müssen, werden durch zentrale Qualitätsstandards definiert
Zurzeit gibts eine Volksschule und 3 Typen ab der 5. Schulstufe.
Wäre man zufrieden, wenn man die Auswahl zwischen 3 Automarken nur hätte?

Die Schule ist aber weit wichtiger als KFZ-Marke!

Onkel Igor
Nein, es dürfen unterschiedliche Leute in unterschiedlichen Regionen nicht unterschiedliche Bedürfnisse haben.
Staat sagt hier und schreibt vor, welche zentralen Bedürfnisse alle haben müssen!
Ein Typ auf der Alm darf nicht das Bedürfnis nach einem SUV haben und ein Typ in der Stadt darf nicht das Bedürfnis nach einem kleinen E-Flitzer haben.
Zentraler GOSSPLAN sagt für alle, welche Bedürfnisse sie haben dürfen

Turvarya
Sie bezeichnen Bildung als Bedürfnis?
Bedürfnis in Vorarlberg: Leute wollen eh nur Ski-Lehrer werden, da braucht's keine höhere Mathematik o.ä., wenn dann wer nach Wien ziehen will, hat er Pech gehabt mit der Jobsuche.
---
Bildung sollte bedeuten, dass jedem das Wissen vermittelt wird um jeden Beruf ergreifen zu können.

XybilleXoa
Also
Alle sind für alles gleich talentiert, es gibt weder kulturelle noch genetische noch Unterschiede aufgrund der Region oder dem Elternhaus!

Wenn Sie das verzapfen, dann reden sie Blödsinn!

Wieviel Montanspezialisten kommen aus Wien oder dem Burgenland?
(und ich bestreite nicht, dass es auch dort Talente für Montanuni gibt)

Wieviele Migrantinnen tun sich mit Sprachen leichter?
(Sind das in der Regel eher mehr als Österreicher oder nicht?
Die besten osteuropa wirtschaftsdolmetscherinnen sind nun ebenmal Migrantinnen aus dem slavischen Raum!)